Amt für Digitalisierung,
Breitband und Vermessung 

BayernWLAN Zentrum Straubing

Zentrale Stelle für Einrichtung und Betrieb der BayernWLAN-Hotspots für Bayern

Bayern wird das erste Bundesland mit einem eigenen WLAN-Netz. Bis zum Jahr 2020 werden an die 20.000 Hotspots im BayernWLAN kostenfrei zur Verfügung stehen. An zentralen Orten Bayerns, wie auf der Kaiserburg in Nürnberg, auf 15 Schiffen der staatlichen Seenschifffahrt oder den schönen Marktplätzen unserer Kommunen wie Freyung, Hersbruck, Straubing, Vilshofen und Weiden ist dies bereits Realität. Die für den flächendeckenden Aufbau und Betrieb notwendige Struktur wird im Rahmen der Bayerischen Kommunikationsnetze „BayKom“ durch eine europaweite Ausschreibung geschaffen. Im Frühjahr 2016 erfolgte der Zuschlag.
Die notwendige Koordination dieses Aufbaus und des anschließenden Betriebs übernimmt das BayernWLAN Zentrum Straubing als Dienststelle des Landesamts für Digitalisierung, Breitband und Vermessung. Zur Förderung der ländlichen Gebiete im Rahmen der Heimatstrategie wurde es in Straubing eingerichtet und betreut als einheitlicher Ansprechpartner die beteiligten Behörden und Kommunen vom Antrag über die Planung bis hin zur Umsetzung.

Das BayernWLAN Zentrum ist telefonisch unter 09421 977-277 sowie per E-Mail unter WLAN@baykom.bayern.de erreichbar.

  • freies WLAN für alle
  • SSID: @BayernWLAN
  • kostenfrei
  • ohne Zeit- oder Volumenbegrenzung
  • Beantragung seit Juli 2016 möglich
  • BayernWLAN Hotspotfinder

Durch das aktuelle Urteil des EuGH zur Störerhaftung herrscht teilweise Unsicherheit bei den
Anbietern von freien WLAN-Netzen. „Das BayernWLAN ist durch das Urteil nicht betroffen, kein
Anbieter von BayernWLAN muss sich deshalb Sorgen machen“, stellte der für BayernWLAN zuständige Heimatminister Dr. Söder klar. Beim BayernWLAN
gehen alle Haftungsansprüche auf den Provider über, der wiederum durch das Telemediengesetz
von Haftungen befreit ist (sog. Providerprivileg).

BayernWLAN ist tatsächlich ein Rundum-sorglos-Paket für Kommunen, die Freies WLAN für Bürger und Touristen anbieten wollen.


Die vielen Vorteile von BayernWLAN

kostenfrei, sicher, unbegrenzt und anonym im Internet surfen

Digitale Chancengleichheit für Menschen, die keine Mobilfunkflatrate haben
für den ländlichen Raum
Wiedererkennung für Mensch und Technik für den Endnutzer – BayernWLAN wird als vertrauenswürdiges WLAN
für das Endgerät – automatische Verbindung mit BayernWLAN im Sendebereich eines Hotspots
mit der SSID (WLAN-Namen) @BayernWLAN wird BayernWLAN ganz weit oben in der Liste der erreichbaren WLANs angezeigt
Unkompliziert – Ein Rundum-sorglos-Paket Übernahme der Störerhaftung durch den Provider
Zentraler Jugendschutzfilter
Monitoring durch den Provider (Provider stellt selbst fest, wenn ein Accesspoint ausfällt und tauscht Hardware ggf. vor Ort aus)
Unterstützung aller aktuellen WLAN-Standards
Individualität Jeder Hotspot kann über ein Onlineportal individualisiert werden
Bild auf der Landing Page (erste Seite, auf der die Nutzungsbedingungen akzeptiert werden müssen)
Eigene Weiterleitungsseite, auf die ein Nutzer geleitet wird, sobald die Nutzungsbedingungen akzeptiert wurden, um dem Nutzer standortbezogene Informationen darzustellen
Einstellung weiterer WLAN-Namen.
Website mit interaktiver Karte zeigt alle verfügbaren BayernWLAN-Hotspots
Professionelle Dienstleistung das BayernWLAN Zentrum in Straubing berät, unterstützt und stellt Werbematerial zur Verfügung
Techniker von Vodafone führen Ortsbegehungen durch und planen die Installation von WLAN nach Ihren Bedürfnissen
Leistungsstarke Hardware (Datenblätter der verwendeten Innen- und Außenaccesspoints)
Attraktiver Preis mit großem Leistungsumfang – dank Rahmenvertrag nach europaweiter Ausschreibung
Standortvorteil besonders für touristische Regionen

Abrufberechtigte
BayernWLAN liegt ein Rahmenvertrag zugrunde, der nach einer europaweiten Ausschreibung mit der Firma Vodafone GmbH abgeschlossen wurde. Nach diesem Vertrag sind alle Behörden des Freistaats – wenn sie Freies WLAN einrichten – verpflichtet, sich aus diesem Rahmenvertrag zu bedienen. Die Kommunen sind bezugsberechtigt. Einzelheiten regeln der Rahmenvertrag und die Leistungsbeschreibung.

Unterstützung durch den Freistaat bei der Einrichtung von BayernWLAN
Der Freistaat bietet allen Kommunen an, sie bei den Ersteinrichtungskosten für zwei Standorte mit bis zu 5.000 € zu unterstützen.

Zur Übernahme der Ersteinrichtungskosten wird zwischen Gemeinde und Freistaat ein „Vertrag über die Durchführung der Verkabelungsarbeiten zwischen Gemeinde (Standortpartner) und dem Freistaat Bayern zur Errichtung von BayernWLAN Hotspots“ geschlossen, den Sie auf dem Formularserver finden.

Behörden und Ämter erhalten aus einem zentralen Haushaltsansatz einen Baukostenzuschuss je Standort, an dem ein BayernWLAN Hotspot eingerichtet wird.

Zugang zum Formularserver
Im Formularserver des BayernWLAN sind weitere Informationen – passwortgeschützt – für abrufberechtigte Kommunen und Behörden hinterlegt. Wie sie Zugang erhalten können, wurde in einem Schreiben an die Bürgermeister und Ressorts mitgeteilt und kann beim BayernWLAN Zentrum erfragt werden.

Der Formularserver ist unter https://www.baykom.bayern.de/ erreichbar.

Pilotstandorte
BayernWLAN wurde 2015 und 2016 – zum Teil mit unterschiedlichen Firmen – an mehr als 140 Standorten erprobt. Ziel war, ein breites Spektrum unterschiedlicher Anwendungsfälle abzudecken und in ganz Bayern präsent zu sein. Die Installationen reichen von einem einzelnen Innenaccesspoint bis zur großen Installation in der Landesfinanzschule mit insgesamt 84 Accesspoints oder bei der Mitbenutzung des bestehenden WLAN des Bayrischen Landtags (150 Accesspoints).

BayernWLAN wurde an verschiedenen Ämtern, in Kommunen, in Schlössern, auf den Schiffen der Bayerischen Seenschifffahrt und in Regionalbussen in Traunstein installiert. Als Zugang zum Internet dienten DSL, Kabel, Mobilfunk und Glasfaser. Es waren einfache Standorte mit vorhandener strukturierter Verkabelung dabei, aber auch Standorte, bei denen vor Ort Lösungen im alten Baubestand und in Absprache mit dem Denkmalschutz gefunden werden mussten.
14 Standorte konnten aus unterschiedlichen Gründen (meist eine schlechte Internetanbindung und zu geringe erwartete Nutzung) nicht umgesetzt werden. Aber auch diese Erfahrungen gehören dazu.

Eine Liste der im Rahmen der Pilotierung umgesetzten BayernWLAN Standorte finden Sie demnächst hier. Diese Hotspots haben teilweise unterschiedliches Aussehen und werden ab August auf die einheitliche technische Lösung migriert. Schon heute gelten die Regeln des BayernWLAN – einheitliche SSID, anonymer, freier und unbegrenzter Zugang, abgesichert durch einen Jugendschutzfilter.

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